09.08.2025 Heute führte uns der Weg zu den Pfahlbauten   nach   Unteruhldingen,   dem ältesten archäologischen Freilichtmuseum in Deutschland!
Es ist faszinierend zu sehen, wie die Menschen ihre Behausungen in den See bauten, die Pfähle bearbeiteten und wie Archäologinnen und Archäologen diese rätselhaften Gebäude aus der Stein- und Bronzezeit rekonstruieren konnten.
Mit   schönen   Ausblicken   über   den   Bodensee   erreichten   wir   unser   Ziel   bei   den   bekannten   Pfahlbauten   in   Unteruhldingen.   Die Besichtigung   der   Rekonstruktionen   einstiger   Pfahlbaudörfer   macht   eine   seit   fast   100   Jahren   versunkene   Welt   wieder   sichtbar. Die Pfahlbauten verkörpern eine ungewohnte Welt und wirken doch mit ihren Materialien natrlich und vertraut.
Als   wir   uns   nach   der   Besichtigung   wieder   auf   den   Weg   zu   unserem   Bus   machten,   stellten   wir   fest,   dass   zum   Busparkplatz   ein Train fährt. Wie gerufen fuhr dieser gerade vor, in den wir gleich einstiegen.
Die Pfahlbauten von Unteruhldingen sind ber 100 Jahre alt Seit seiner Eröffnung 1922 macht das Pfahlbaumuseum das faszinierende versunkene Weltkulturerbe „Pfahlbauten“ sichtbar. Es gehört zu den beliebtesten Freizeitzielen am Bodensee und ist mit seinen 23 rekonstruierten Häusern aus der Stein- und Bronzezeit eines der größten Museen seiner Art in Europa. In spektakulärer Lage am und über dem Bodensee erhielten wir anschauliche, oft auch verblüffende Einblicke in das Leben vor 3.000-6.000 Jahren. Auf    der    weitläufigen    Anlage    ist    an    jeder    Ecke    etwas    Neues    zu    erkunden.    Bei    unserem    Rundgang    genossen    wir    ein wunderbares Flair in der idyllisch gelegenen Bucht am Rande des Naturschutzgebietes. Erst   2022   wurden   die   beiden   ersten   Ursprungshäuser   wieder   eröffnet,   in   denen   sich   eine   Sonderausstellung   den   Anfängen   des Museums   widmet.   Wir   haben   den   Steinzeitparcours   besucht,   in   dem   Experimental-Archäologen   das   Jahresthema   „Haus   am See-   Wie   Pfahlbauer   bauen“   erklären.   Es   wurden   teils   erstaunliche   Techniken   der   Pfahlbauzeit   vermittelt   und   Werkzeuge   von damals erklärt, Bronze gegossen oder gezeigt, wie man damals Schnüre hergestellt hat. Auf   Schautafeln   wird   erläutert,   wie   so   ein   Gebäude   damals   Stück   für   Stück   entstanden   ist.   Im   Parcours   befindet   sich   das Pfahlbaukino,   in   dem   ein   informativer   Film   zum   experimentellen   Hausbau   zusammen   mit   der   „Sendung   mit   der   Maus“   gezeigt wird.   In   der   Ausstellung   entdeckten   man   die   Originalfunde   aus   den   UNESCO-Welterbestätten   rund   um   die   Alpen,   darunter 5.000 Jahre alte Äpfel, rätselhafte Fabelwesen aus Bronze oder die ersten Schmuckstücke Mitteleuropas.
Überlingen liegt am nördlichen Teil des Bodenseeufers. Es ist nach Friedrichshafen die zweitgrößte Kreisstadt. Sie wurde erstmals 770/773 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Robert an das Kloster Gallen erwähnt. Drei Jahre nach dem Besuch von Sebastian Kneipp im Jahre 1894 gründete die Stadt einen Kneippverein. Das Prädikat als Kneippheilbad erwarb die Stadt 1955.
Wir waren anschließend papp satt begaben uns anschließend wieder Richtung Bodensee. Jetzt steuerten wir Überlingen an, da es dort eine der schönsten Strandpromenaden in dieser Region zu bewundern gibt. Auch hier mussten wir ein Stück laufen um diese zu erreichen. Aber es hat sich gelohnt.
Anschließend   machten   wir   uns   auf   den   Weg   nach   Frickingen   zum   griechischen   Restaurant   Aubach   zum   Mittagessen.   Es   war köstlich, große Portionen zu normalen Preisen, und die Bedienungen waren super schnell.
Auf der Heimfahrt waren wir alle irgendwie erledigt; es war ein schöner, beeindruckender, aber auch anstrengender Tag.