Esistfaszinierendzusehen,wiedieMenschenihreBehausungenindenSeebauten,diePfählebearbeitetenundwie Archäologinnen und Archäologen diese rätselhaften Gebäude aus der Stein- und Bronzezeit rekonstruieren konnten.
Mit schönen Ausblicken über den Bodensee erreichten wir unser Ziel bei den bekannten Pfahlbauten in Unteruhldingen. Die Besichtigung der Rekonstruktionen einstiger Pfahlbaudörfer macht eine seit fast 100 Jahren versunkene Welt wieder sichtbar. Die Pfahlbauten verkörpern eine ungewohnte Welt und wirken doch mit ihren Materialien natrlich und vertraut.
Als wir uns nach der Besichtigung wieder auf den Weg zu unserem Bus machten, stellten wir fest, dass zum Busparkplatz ein Train fährt. Wie gerufen fuhr dieser gerade vor, in den wir gleich einstiegen.
DiePfahlbauten von Unteruhldingen sind ber 100 Jahre altSeitseinerEröffnung1922machtdasPfahlbaumuseumdasfaszinierendeversunkeneWeltkulturerbe„Pfahlbauten“sichtbar. EsgehörtzudenbeliebtestenFreizeitzielenamBodenseeundistmitseinen23rekonstruiertenHäusernausderStein-und BronzezeiteinesdergrößtenMuseenseinerArtinEuropa.InspektakulärerLageamundüberdemBodenseeerhieltenwir anschauliche, oft auch verblüffende Einblicke in das Leben vor 3.000-6.000 Jahren.Auf der weitläufigen Anlage ist an jeder Ecke etwas Neues zu erkunden. Bei unserem Rundgang genossen wir ein wunderbares Flair in der idyllisch gelegenen Bucht am Rande des Naturschutzgebietes. Erst 2022 wurden die beiden ersten Ursprungshäuser wieder eröffnet, in denen sich eine Sonderausstellung den Anfängen des Museums widmet. Wir haben den Steinzeitparcours besucht, in dem Experimental-Archäologen das Jahresthema „Haus am See- Wie Pfahlbauer bauen“ erklären. Es wurden teils erstaunliche Techniken der Pfahlbauzeit vermittelt und Werkzeuge von damals erklärt, Bronze gegossen oder gezeigt, wie man damals Schnüre hergestellt hat.Auf Schautafeln wird erläutert, wie so ein Gebäude damals Stück für Stück entstanden ist. Im Parcours befindet sich das Pfahlbaukino, in dem ein informativer Film zum experimentellen Hausbau zusammen mit der „Sendung mit der Maus“ gezeigt wird. In der Ausstellung entdeckten man die Originalfunde aus den UNESCO-Welterbestätten rund um die Alpen, darunter 5.000 Jahre alte Äpfel, rätselhafte Fabelwesen aus Bronze oder die ersten Schmuckstücke Mitteleuropas.
WirwarenanschließendpappsattbegabenunsanschließendwiederRichtungBodensee.JetztsteuertenwirÜberlingenan,da esdorteinederschönstenStrandpromenadenindieserRegionzubewunderngibt.AuchhiermusstenwireinStücklaufenum diese zu erreichen. Aber es hat sich gelohnt.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Frickingen zum griechischen Restaurant Aubach zum Mittagessen. Es war köstlich, große Portionen zu normalen Preisen, und die Bedienungen waren super schnell.
Auf der Heimfahrt waren wir alle irgendwie erledigt; es war ein schöner, beeindruckender, aber auch anstrengender Tag.